Elysée-Vertrag legt Grundstein für deutsch-französische Freundschaft

Außenminister Gabriel und Präsident Macron mit dem Elysée-Vertrag Bild vergrößern Außenminister Gabriel und Präsident Macron mit dem Elysée-Vertrag (Archivbild vom März 2017) (© Florian Gaertner/photothek.net)

Seit 55 Jahren ist er das Fundament der Freundschaft mit unserem westlichen Nachbarn: der Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit, kurz „Elysée-Vertrag“, vom 22. Januar 1963. Er brachte die grundlegende Neugestaltung des deutsch-französischen Verhältnisses, regelmäßige Konsultationen und vieles mehr. Mit keinem anderen Staat unterhält Deutschland eine so feste institutionalisierte Partnerschaft. Nur wenig bekannt ist, dass man in der Delegation, mit der Bundeskanzler Adenauer zu Staatspräsident de Gaulle nach Paris reiste, versäumt hatte, das übliche Vertragsmaterial einzupacken. So kommt es, dass auch das deutsche Exemplar auf französischem Vertragspapier geschrieben ist. Und für den Bundeskanzler, der sonst immer - wie damals noch üblich - mit seinem Familienwappen siegelte, wurde ein Siegelstempel mit seinen Initialen eigens angefertigt.

Flaggen Deutschlands, der Europäischen Union und Frankreichs Bild vergrößern Flaggen Deutschlands, der Europäischen Union und Frankreichs (© Michael Gottschalk/photothek.net)