Bundesministerin Dr. Hendricks setzt sich für international anerkannte Meeresschutzgebiete auf Hoher See ein

Bundesumweltministerin Hendricks besucht Our Ocean Conference in Malta Bild vergrößern Die Ministerin während ihres Besuchs auf der "Our Ocean Conference" in Malta (© Germany Embassy Valletta)

Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vertrat  auf der vierten internationalen „Our Ocean Conference“ vom 5. – 6. Oktober in Malta die deutsche Bundesregierung. Beim Kampf gegen beispielsweise Vermüllung und Überfischung der Meere hat Deutschland mit den Aktionsplänen der G7 und der G20 wichtige Beiträge geleistet. 30 Millionen Euro hat die Bundesregierung für die Umsetzung und weitere Meeresschutzprojekte eingeplant. Weitere 191 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative zur Verfügung. An der Konferenz nahmen aus Deutschland neben  Vertretern des BMUB auch Repräsentanten des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der Deutschen Botschaft Valletta und deutscher Medien teil. Insgesamt haben rund 1000 Delegierte aus 90 Ländern teil. Malta bot sich als Konferenzort an, war es doch der maltesische Diplomat Arvid Pardo, der 1967 vor nahezu genau 50 Jahren auf der 22. Generalversammlung der Vereinten Nationen seine bahnbrechende Rede zur Aufnahme der Meere in das gemeinsame Erbe der Menschheit hielt. Pardo wird seitdem als Vater der VN-Seerechtskonferenz bezeichnet.